Maßgeschneiderte Komponenten für die additive Fertigung multimaterialer Produkte (für Technik und Klinik)

Additive Fertigungstechniken sind eine vielversprechende Technologieplattform zur effizienten Herstellung von multifunktionalen und multimaterialen Werkstücken. Allerdings gibt es immer noch Herausforderungen bei der additiven Fertigung, wie beispielsweise nicht aufeinander abgestimmte Materialeigenschaften, eine zu geringe Auflösung und damit Präzision der Bauteile sowie eine fehlende in-Prozess Kontrolle bei der Fertigung zur Sicherstellung der Bauteilqualität. Gegenstand des beantragten Projekts ist die Weiterentwicklung bestehender additiver Fertigungstechnologien, etwa im Hinblick auf die Implementierung von Algorithmen (maschinelles Lernen) zur Erkennung von Fertigungsfehlern und zur Modulation der Druckparameter in Echtzeit. Weitere wichtige Aspekte sind die Kombination verschiedener Verfahren, die die Herstellung bislang nicht druckbarer multifunktionaler Werkstücke erlaubt, sowie die Entwicklung auf den 3D Druck maßgeschneiderter Werkstoffe in den Bereichen Polymer und Keramik. Einsatzgebiete sind dabei unter anderem patientenspezifische Implantate für Hart- und Weichgewebe sowie individualisierte Wirkstoff-Freisetzungssysteme, wobei ein Technologietransfer auch in technische Applikationen angestrebt werden soll.

Ansprechpartner: Prof. Dr. J. Groll (juergen.groll@uni-wuerzburg.de), Prof. Dr. T. Jüngst (tomasz.juengst@uni-wuerzburg.de), Prof. Dr. U. Gbureck (uwe.gbureck@uni-wuerzburg.de) und Dr. A. Ewald (andrea.ewald@uni-wuerzburg.de).

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